Svend Poulsen Gønge

Reiches Kulturerbe

Mön und Südseeland bieten ein reiches Kulturerbe – von der Frühgeschichte bis zur Industrialisierung. Hier finden Sie Museen und Sehenswürdigkeiten für jedes Interesse. Lieben Sie die Geschichten über die Königsmächte des Mittelalters und Ihre Schlachten? Interessieren Sie sich für die Lokalgeschichte mit Einblick in das Leben auf dem Lande in alten Zeiten? Oder ist Naturgeschichte Ihr Hobby? Gehen Sie Ihren Interessen nach in den Museen und Sammlungen oder auf kulturellen Festivals.

Auf den Spuren des Gønge Häuptlings

Der Name Sven Gønge ist fest mit dem südlichen Seeland verbunden. Die historische Person Svend Poulsen Gønge (1610-1679) war ein dänische Kapitän des Freischützenkorps, der um 1645 den Beinamen Gønge Häuptling erhielt, als Anführer der sogenannten „Snaphaner“ in den dänisch-schwedischen Kriegen.

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Geboren an der Grenze zwischen Halland und Schonen, wurde er zunächst Soldat im schwedischen Heer. Bekannt wurde er als Partisanenkämpfer gegen die schwedischen Truppen auf Seeland, wo er sich zeitweise auf Nyord und Møn versteckt hielt, bevor er nach Kopenhagen zog, um Nørrevold zu verteidigen. Als Dank erhielt er 1661 Lundbygard, wo er einige Zeit verbrachte. 1675 ist er wieder Soldat bei Stevns und bleibt dänischer Offizier während des gesamten Krieges von 1675-1679. 1679 zieht er in das Gildehaus in Lundby ein. Es heißt, Svend Poulsen liege unter der Kirche in Lundby begraben.

Als Roman-, Film- und Comic-Held ist Svend Poulsen ind Dänemark und Schweden noch immer populär. In Lundby findet jeden Sommer ein Gøngemarkt statt.

Das Versteck des Gønge Häuptlings

Im Wald von Bønsvig bei Jungshoved nach Prästö auf Südseeland liegt ein Hühnengrab mit dem Namen Sven Gønges Höhle. Es ist ein Gemeischaftsgrab aus der Bauernsteinzeit vor ca 5000 Jahren. Bei Ausgrabungen fand man im Jahre 1924 Steinbeile, Flintmeißel, dekorierte Tongefäße, Steinmesser und eine Pfeilspitze aus Flint. Seinen Namen erhielt dieses Grab nach Svend Gønge, der der Überlieferung nach hier während der Schwedenkriege Unterschlupf suchte.

Quelle: www.kulturarv.dk/1001fortaellinger

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