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Der dänische Freizeitverkehr über die Öresundbrücke nimmt stark zu

Mit der Wiedereröffnung Dänemarks kehrt der Pendlerverkehr allmählich zurück.

Der dänische Freizeitverkehr mit Autos über die Öresundbrücke habe sich zwischen der 12. und 20. Woche verdreifacht. Im Gegensatz dazu hat fast der gesamte schwedische Freizeitverkehr über die Brücke aufgehört, seit Dänemark am 14. März die Grenze vorübergehend geschlossen hat, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verringern.

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Ein Teil des Freizeitverkehrs besteht auch aus Dänen, die Ferienhäuser in Schweden besitzen oder auf dem Weg von und nach Bornholm über die E65 und die Fähre zwischen Ystad und Rønne sind.

Das Pendeln in beide Richtungen über die Brücke kehrt jetzt mit der Wiedereröffnung Dänemarks zurück und hat seit Schließung der Grenze um etwas mehr als 50 Prozent zugenommen. Der gesamte Fahrzeugverkehr über die Öresundbrücke war letzte Woche um 56 Prozent niedriger als in der entsprechenden Woche im Jahr 2019. In der ersten Woche mit einer geschlossenen dänischen Grenze betrug der Gesamtverkehrsrückgang 67 Prozent. Dies zeigt neue Statistiken der Øresundsbro Konsortiet, die besagen, dass der Vergleichszeitraum für Wochentage angepasst wurde, die im Laufe der Jahre unterschiedlich gesunken sind, sodass die Statistiken wahr sind.

Letzte Woche (Woche 20) passierten täglich fast 1.800 dänische Freizeitfahrer die Öresundbrücke in die eine oder andere Richtung. Dies ist eine Verdreifachung im Vergleich zu Woche 12, der ersten Woche mit einer geschlossenen dänischen Grenze. Dies entspricht zwei Dritteln des normalen dänischen Freizeitverkehrs im gleichen Zeitraum des Vorjahres und kann mit fast 90 Prozent des schwedischen Freizeitverkehrs über die Brücke verglichen werden.

Der Unterschied im Verkehr ist darauf zurückzuführen, dass Dänemark am 14. März seine Grenzen geschlossen hat, mit Ausnahme der dänischen Staatsbürger, der in Dänemark lebenden Menschen, der Pendler und der Menschen mit bestimmten besonderen Gründen. Geschäftsreisende und Touristen dürfen bisher nicht nach Dänemark. In der anderen Richtung war die schwedische Grenze immer offen für EU-Bürger, was den Dänen weiterhin die Einreise nach Schweden ermöglichte, schreibt News Øresund.

In schwedischen Medien wurden viele dänische Besucher im Emporia-Einkaufszentrum in Hyllie sowie in Restaurants und Wellnesshotels in Skåne gemeldet. Ein Teil des Freizeitverkehrs besteht auch aus Dänen, die Ferienhäuser in Schweden besitzen oder auf dem Weg von und nach Bornholm über die E65 und die Fähre zwischen Ystad und Rønne sind.

Mehr Pendler

Mit Ausnahme der ersten Woche mit geschlossener Grenze (Woche 12) hat sich das Pendeln mit dem Auto über die Öresundbrücke für dänische und schwedische Pendler relativ ähnlich entwickelt. Es gibt jedoch 2,5-mal mehr Pendler über die Brücke von Schweden nach Dänemark als in die andere Richtung.

Mit der Ausweitung der Wiedereröffnung Dänemarks hat der Pendelverkehr über die Brücke um etwas mehr als 50 Prozent zugenommen, was jedoch deutlich unter dem Vorjahreswert liegt. Letzte Woche betrug der Rückgang des Pendelverkehrs über die Brücke etwas mehr als 40 Prozent im Vergleich zur Vorjahreszeit. Im Durchschnitt wurde die Brücke dann 3.500 Mal pro Tag von Pendlerfahrern in die eine oder andere Richtung überquert. Zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr passierten 6.100 Pendlerfahrer die Brücke.

Der gesamte Fahrzeugverkehr über die Öresundbrücke einschließlich Busse und Lastwagen betrug letzte Woche durchschnittlich 9.109 Fahrzeuge pro Tag, was mit 20.633 Fahrzeugen pro Tag in der entsprechenden Woche 2019 vergleichbar ist.

Dies entspricht einer Reduzierung um 56 Prozent.

Quelle: Das schreibt News Øresund. https://www.newsoresund.se/
Foto:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%C3%98resundsbron_GT_04.jpg

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