Strandferien am westlichsten Punkt Dänemarks

Am westlichsten Punkt Jütlands steht der Leuchtturm Blåvandshuk Fyr und grüßt die Seeleute. In seinem Schatten liegt das Seebad Blåvand, das am Nordrand einer Landzunge liegt. Rund 40 Kilometer Strand bieten die Möglichkeit zum Sonnen und für Strandaktivitäten. Der alte Leuchtturm bietet eine herrliche Aussicht.

Ferienparadies für die ganze Familie

Der kleine Ort hat nur 200 Einwohner, die sich liebevoll um eine Vielzahl an Feriengästen kümmern. Über 2.000 Ferienhäuser gibt es in Blåvand, was einen entspannten, komfortablen Urlaub garantiert. Im Dorf gibt es alles, was Urlauber benötigen. Kleine Geschäfte, ein Supermarkt und einige Restaurants haben auch außerhalb der Saison geöffnet. So lassen sich auch die Herbstferien für einen Dänemark-Urlaub nutzen.

Aufs Baden müssen die Feriengäste auch bei kühlerer Witterung nicht verzichten. Ferienhäuser mit Pool bieten ein Badevergnügen im Haus. Beliebt sind die Aktivitätshäuser, die neben einer Bademöglichkeit einen Raum für weitere Aktivitäten, etwa Darts., Billard oder Spielkonsolen, haben. Hier lässt es sich gut aushalten, wenn ein paar Regenwolken über das Land ziehen. Die meist geräumigen Ferienhäuser bieten ein großes Wohnzimmer und eine offene Küche. Bei Sonnenschein bieten die Terrasse oder der Garten Plätze für die Erholung.

Viele Angebote für die Freizeitgestaltung

Viele Häuser liegen im Zentrum von Blåvand. Der Strand und viele weitere Attraktionen liegen nur wenige Schritte vom Feriendomizil entfernt. Auch der Einkauf ist zu Fuß leicht zu erledigen. Im Sommer ist der Blåvand-Strand Zentrum der Urlaubsaktivitäten. An ihm weht die „Blaue Flagge“, sodass einem unbedenklichen Badespaß nichts im Wege steht. Nicht nur Wasserratten haben diesen Fleck für sich entdeckt, auch Surfer kommen gern hierher, um die richtige Welle zu finden.

Wenn es zu kalt für ein Bad in der Nordsee ist, lädt das Blåvand-Badeland zu Spaß im Wasser ein. Zahlreiche Pools, ein Spa und Saunen bieten hier viel Abwechslung. Zur Anlage gehören auch eine unterirdische Grotte und vier Wasserrutschen. Das „schwarze Loch“ ist 70 Meter lang und sorgt mit Licht und Musik für viel Spaß beim Rutschen. Die Jüngsten können in zwei Planschbecken das Vergnügen im Wasser genießen. 

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Natur erleben

Nördlich von Blåvand erstreckt sich die Kallesmærsk Hede, ein Naturschautzgebiet, durch das zahlreiche Rad- und Wanderwege führen. Außerhalb der Hauptsaison nutzt das dänische Militär die Heide zeitweise als Truppenübungsplatz. Dann sind die Wege gesperrt. Wann die Sperrungen stattfinden, gibt die Armee langfristig im Internet bekannt. Südlich schließt sich die Halbinsel Skallingen. Sie entstand erst in den letzten 400 Jahren durch Sandablagerungen.

In der Siedlung Ho finden im Sommer bei Ebbe Wattwanderungen statt. Östlich der Halbinsel liegt die Insel Langli. Sie ist ein Vogelschutzgebiet, das nur im Sommer über einen vier Kilometer langen Wattweg besucht werden darf. Auf dem Eiland brüten Möwen und Seeschwalben. Bei gutem Wetter lässt sich südöstlich die Großstadt Esbjerg erkennen, die einen Ausflug wert ist.

Für die Kinder ist der Blåvand-Zoo sicherlich eine Attraktion. Hier lassen sich Kamele streicheln oder der Fütterung weißer Löwen beiwohnen. Immerhin 400 Tiere aus 80 Arten leben hier, darunter auch Kälber, Ponys und Kaninchen. Sie sind Teil des Streichelzoos. 

Fazit

Blåvand bietet viel Abwechslung für einen angenehmen Sommerurlaub am Meer. Rund 40 Kilometer Strand und eine intakte Natur laden zu unbeschwerten Ferien ein. Die passenden Ferienunterkünfte sind in reicher Auswahl vorhanden.

Foto von Sven Huls